Archive for März 2013

pcDuino – der „grosse Bruder“ des Raspberry Pi?

30. März 2013

Der Osterhase – in Form meines DHL-Paketboten – hat mir heute meinen pcDunio ( http://www.pcduino.com/ ) gebracht.

Die hardware-technischen Daten des pcDuino lauten:

Hardware Specifications:

CPU 1GHz ARM Cortex A8

GPU OpenGL ES2.0, OpenVG 1.1 Mali 400 core
DRAM 1GB
Onboard Storage 2GB Flash, microSD card (TF) slot for up to 32GB
Video Output HDMI
OS Linux3.0 + Ubuntu 12.04
Android ICS 4.0

Extension Interface 2.54mm Headers
Network interface 10/100Mbps RJ45 and USB WiFi extension (not included)
Power 5V, 700mA
Overall Size 125mm X 52mm

So schaut er aus von oben:

pcDuino ohne Strom und Kabel

pcDuino ohne Strom und Kabel

pcDuino unter Strom und verkabelt

pcDuino unter Strom und verkabelt

Der pcDuino kann wie der Raspberry Pi ein Ubuntu fahren, aber auch ein Android 4.0x. Dies geht mit dem pcDuino besser, weil der pcDuino eine ARM Cortex A8 CPU und eine Mali 400 GPU hat.

Die Hardware des pcDuino entspricht in ca. dem eines Rikomagic Android USB-Stick, der auch auf dem Allwinner A10 Chipset aufbaut.

Mein pcDuino wollte am Anfang nicht wirklich booten, so dass ich mich schnell erstmal einlesen musste in den Doku-PDFs und dann fuer weitere Kleinigkeiten auch noch im Forum zum pcDuino:
http://www.pcduino.com/forum/

Der wichtigste Punkt beim Update war, entgegen der PDF-Dokumentation, dass die MicroSD oder der USB-Stick erst nach dem einstecken des Micro-USB (mit Strom) angesteckt werden darf, da er sonst garnicht erkannt wird.

Es gibt 2 Update-/Installwege: ueber MicroSD-Karte/USB-Stick oder ueber den OTG-MicroUSB Anschluss.

Beim Weg ueber die MicroSD-Karte kann man mit der Software PhoenixCard bei Android einfach einmal eine MicroSD-Karte beschreiben und das OS einspielen. Bei Ubuntu geht dies ueber 2 Punkte.
D.h. im ersten Punkt muss man mit dem Tool PhoenixCard erstmal den A10-Kernel per MicroSD-Karte draufbringen und dann die Karte neu formatieren (weil PhoenixCard die MicroSD-Karte partitiontechnisch verbiegt) und dann das Ubuntu-Image inkl. Update-Script einspielen.

Android klappt auf Anhieb. Allerdings wollte ich lieber Ubuntu auf dem pcDuino. Android hatte ich nur drauf gemacht, um sicherzustellen dass der pcDuino Ok ist, da ich beim flashen per MicroSD-Karte nicht die beschriebenen blinkenden LED sehen konnte.

Ubuntu weigerte sich beharrlich bei mir, trotz 4 verschiedener MicroSD-Karten.

So waehlte ich fuer den  Ubuntu-Kernel die 2te Moeglichkeit: das einspielen der Kernel auf den pcDuino mit dem Tool LiveSuit.

Mit LiveSuit wird der A10-Kernel, den man normal mit der MicroSD-Karte als erstes einspielt direkt ueber die OTG-USB-Verbindung (das ist der 2te Micro-USB-Anschluss bei den normalen USB-A-Anschluessen)

Leider blinkte der pcDuino auch hier nicht wie in der Anleitung beschrieben, so dass ich ihm noch eine Pause goennte und ihn dann einfach abzog.

Irrwitzigerweise habe ich erst danach den kompletten Weg mit den MicroSD-Karten durchlaufen wollen, aber der pcDuino wollte mit dem A10-Kernel an der Stelle scheinbar nichts anfangen.

Schon fast aus „Verzweiflung“ 🙂 packte ich dann die MicroSD-Karte mit dem Ubuntu-Image und dem Update-Script in einen externen SingleDrive-MicroSD-USB-Stick. Das hat den Vorteil, dass man sieht, wenn der pcDunio auf den Stick zugreift, da ansonsten der pcDuino keine LED beim Laufwerkszugriff hat 😦

Also mit dem Kernel schon im pcDuino (durch LiveSuit) gab ich dem Geraet Strom und stecke kurz danach den USB-Stick ein einen der USB-Ports.

Und siehe da 🙂 erst faengt der pcDunio langsam an zu blinken, wie er es auch vorher tat..aber es sich dann nichts auf dem Monitor tat (wobei der pcDuino eine Tastatur angeschlossen braucht, damit ein Bild auf dem HDMI-Anschluss kommt – hier tat meine Funkkombi Logitech K400 wieder gute Dienste, weil da auch gleich eine Maus in Form des Touchpad dabei ist).

Diesmal ging aber das langsame blinken in ein schnelleres ueber, nachdem man sah, dass der pcDuino den USB-Stick aktiviert hatte (LED on). Danach blinkte der pcDunio schneller und ab und zu flackerte dann auch der USB-Stick.

Nach einiger Zeit blieben die LEDs auf dem pcDuino stehen. Laut Anleitung waer er dann fertig mit dem einspielen des Ubuntu-Image in den internen Flash-Speicher. Ich gab ihm noch Zeit und nach ein paar Minuten blinkten die RX und TX LED ganz langsam und gleichzeitig und auf der LED des USB-Sticks tat sich nichts mehr.

Dies war nun der Zeitpunkt, den pcDuino stromlos zu machen, den USB-Stick abzuziehen und dann den pcDuino wieder mit Strom zu starten.

Das booten laeuft ungewohnt ohne die Kernel-Meldungen (die kommen wohl nur ueber den seriellen Port?), denn nach einem laengeren schwarzen Bildschirm tauchte ein Mauszeiger auf und dann endlich der lang ersehnte Desktop:

pcDuino Ubuntu-Desktop

pcDuino Ubuntu-Desktop

Die Speicherauslastung bei geladenem Desktop sieht echt gut aus, sicherlich vergleichbar wie bei den ersten Raspberrys, die nur 256MB Ram hatten.
Hier bei dieser Speicherauslastung sollte man beachten, dass schon 2 Chromium-Browser-Fenster geoeffnet sind 🙂

pcDuino Speicherauslastung unter Unbuntu

pcDuino Speicherauslastung unter Unbuntu

Den pcDuino bekommt man in Deutschland z.B. bei Watterott.com (da habe ich auch meinen her 🙂 )
http://www.watterott.com/de/pcDuino

Nun hoffe ich mal, dass sich jemand erbarmt und dem pcDuino auch ein Gehaeuse verpasst….so wie es einige beim Raspberry Pi gibt.

Ach ja, wer sich wundert, was da neben dem Logitech-Tastatur-Funkadapter im USB-Port steckt…. das ist „nur“ die USB-Stromversorgung fuer meinen Edimax BR6258n Ethernet to WLAN Repeater, der auf der anderen Seite des pcDuino am Ethernet-Port angeschlossen ist und so dem pcDuino per DHCP aus meinem WLAN-Netz eine IP und Internet-Verbindung beschert 🙂

So klappt auch das erste Update per apt-get update upgrade und dist-upgrade

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Toughbook CF-29: Renovierung der Thermal Pads

28. März 2013

Nachdem mein Panasonic Toughbook CF-29 mit einer Grundinstallation von Windows XP SP3 geliefert wurde, war erst mal ein Abend damit zu verbringen alle Updates nachzuziehen und einige Treiber zu aktualisieren.

Ein diesem Zuge installierte ich auch eine Software, die die CPU ueberwacht und evtl. die Taktung anpasst, wenn keine Last auf dem System ist.

Bei der Ueberwachung stellte sich heraus, dass die CPU im Idle-Mode schon mit 65 Grad Celsius laeuft und bei Belastung (z.B. Youtube) in Sekunden ueber 90 Grad Celsius kommt und sich dann die CPU durch Herunterschaltung selbst schuetzt.

Im deutschen Toughbook-Forum
http://www.toughbook-forum.de/
konnte ich keine passende Information finden (leider scheint es dort auch sehr ruhig geworden zu sein in den letzten Monaten. Mein Registrierungsversuch ist auch noch nicht aktiviert worden).

Im internationalen Notebook Forum und dort im Unterbereich Panasonic Toughbook fand ich einen Thread, der das Problem beschrieb und auch die Loesung:
http://forum.notebookreview.com/panasonic/512706-cf-29-cooling-mods.html

Das Problem sind alte Waermeleitpads, die normal die Hitze von CPU und GPU auf das Metallgehauese des Toughbook weiterleiten. Da dieser Hiztetransfer nicht mehr klappt, wurde das System schnell heiss und hatte aufgrund der Schutzschaltung natuerlich auch keine Leistung mehr.

Da das CF-29 seit ca. 2004 gebaut wurde, koennen die Pads also maximal 9 Jahre alt sein. Da meine Version die vorletzte Baureihe ist, kann man da aber sicher ein paar Jahre abziehen.

Geliefert wurde mein Toughbook mit einer „Laufleistung“ von 5.650 Stunden, so das man davon ausgehen kann, dass es nicht an der Belastung  der Pads durch die „Arbeitszeit“ liegt, sondern einfach am Alter der Pads.

Im Forum wurde von der Firma frozencpu.com folgendes Thermal Pad empfohlen:
Fujipoly Premium System Builder Thermal Pad – Full Sheet – 150 x 100 x 1.5 – Thermal Conductivity 6.0 Watt/mK

Da der Thread schon ca. 2-3 Jahre alt ist, gab es die Variante nicht mehr, die 6Watt/mk abfuehren kann. Aktuell gibt es dort eine Version des Pad, die mindestens 11Watt/mk abfuehren kann. Fuer viel mehr Geld gibt es auch eine Version, die sogar 17Watt/mk abfuehren kann.

Die Preise fuer das 11Watt/mk Pad haette ich gezaehlt, aber leider gab es irgendwie aus meiner Sicht kein kleine Porto-Pauschale, so dass man als Porto mindestens 35$ gezahlt haette, was den Wert des Pad schon ueberschreitet 😦

In dem Thread hatte allerdings in einem Posting gestanden, dass die hoehere Abfuehrung nur noch einen marginalen Vorteil bringt, da es zu Zeiten der Herstellung des CF-29 noch keine Pads gab die 6Watt/mk als Hitzeabfuehrung geleistet haetten.

So machte ich auf die Suche nach einer Alternative in Deutschland und wurde auf eBay fuendig in der Form des folgenden Waermeleitpad:
phobya Thermal Pad XT – Sheet – 100 x 100 x 1.5 – Thermal Conductivity 7.0 Watt/mK

Zwar habe ich nachtraeglich festgestellt, dass die Groesse des Pad fuer 6-8 Toughbooks reichen wuerde, da man pro Toughbook fuer CPU und GPU nur ein Stueck von ca. 10-15×10-15mm braucht.

Das Pad hat in der Groesse 24EUR gekostet und man sollte auch darauf achten ein Pad mit einer Dicke von 1.5mm zu kaufen. Dies wird benoetigt um den Spalt zu ueberbruecken zwischen CPU und dem Gehaeuse. Ein Waermeleitpaste koennte dies niemas auf Dauer, da sie zerfliessen wuerde bzw. vorher zu dick aufgetragen waere um Waerme abzuleiten.

Als Vorteil des Pad ist zu sagen, dass es mit 7Watt/mk die Vorgabe uebererfuellt und auch schon nach 2 Tagen auf meinen Tisch lag 🙂

Das entfernen des unteren Gehaeusedeckel war nicht schwer dank der bebildeten Anleitung von ifxit:
http://ifixit.com/pdf/ifixit/guide_2476_en.pdf

Diese beschreibt zwar den Austausch des Mainboard, aber der Anfang der Anleitung reicht um den unteren Gehaeusedeckel zu entfernen.

Nach dem ich den Deckel entfernt hatte, reinigte ich das System von den Resten der alten Pads. Danach wurden entsprechend grosse Stuecke aus dem gekauften Pad geschnitten.
Da die neuen Pads nicht wirklich kleben (ausser einer leichten Rutschhaftung) legte ich die Zuschnitte auf die Kerne der CPU und GPU und schloss den Deckel wieder durch einsetzten der Schrauben.

Bei einem ersten zusammen druecken  des Deckels ohne Schrauben haftete das GPU-Pad auch ohne viel zu kleben durch den Druck am Bodendeckel.

Nachdem der Rechner wieder komplett geschlossen war und seine Laufwerke, Speicherriegel und den Akku wieder inne hatte erfolgte der erste Start.

Im kalten Zustand ist nun der erste Wert, der angezeigt wird 38 Grad Celsius.
Der Wert stabilisiert sich dann im Idle-Mode (in dem der Rechne auf 600Mhz runterschaltet) bei 48-51 Grad Celsius.

CF-29 leicht ueber dem Idle-Zustand

CF-29 leicht ueber dem Idle-Zustand

Gibt man dem Rechner nun Arbeit in Form eines Youtube-Videos steigt die Temperatur bei den meisten Videos auf bis ca. 57-59 Grad Celsius an.
Ein einziges Video am Anfang des Tests schaffte es mal, dass die CPU bis auf 68 Grad Celsius anstieg. Danach kam dies nicht mehr vor, so dass ich dies fast schon als Anpassung des Ueberganges des Pads ansehen mag.

Dadurch, dass die CPU nun nicht mehr so heiss wird und somit auch nicht runtergetaktet werden muss zum Selbstschutz laufen Youtube Video teilweise bei 600-800Mhz bei einem Youtube-Video in 360er Aufloesung. Auch bei Umschaltung auf FullScreen gibt es so keine Ruckler mehr in den Videos 🙂

Altes Windows fuer alten Laptop

27. März 2013

Fuer ein altes Thinkpad vom Typ i1200 (Celeron 550Mhz und max. 256MB PC-100 SODimm Ram und von Acer fuer IBM hergestellt), dass zur Zeit mit Windows 98SE ausgestattet ist habe ich eine Voll-Lizenz von Windows 2000 Professional besorgt (war sehr guenstig 🙂 ) und dies kam heute per Post.

Schoenerweise ist dies Windows 2000, wie ein Windows ME dass ich mal kostenlos zu einem Windows 98SE bekommen habe,
auf einer huebsch anzusehenden Hologramm-CD 🙂

Windows 2000 hat den Vorteil, dass einige neuere Programme noch laufen, es wenig Ressourcen braucht, von Haus aus universelle USB-Storage-Treiber hat (bei Win98 muss man die extra dazu installieren und dann rodelt doch Win98 erst mal bei jeden Stick durch die Erkennung).

Die CD hat das SP3 schon integriert, so dass nur noch SP4 nachtraeglich drauf muesste 🙂

Windows 200 Professional Hologramm-CD

Windows 200 Professional Hologramm-CD

Ein Panasonic Toughbook CF-29L3Q71BE

23. März 2013

Was sollte besser geeignet sein der Obsoleszenz zu trotzen als ein Panasonic Toughbook, dass teilweise sogar fuer den Einsatz beim Militaer oder in sonstigen rauhen Umgebungen genutzt wird – so z.B. zeitweise auch beim Bofrost Liefertanten 🙂

Toughbooks von Panasonic sind mit einem Magnesium-Gehaeuse versehen, dass leicht und stabil ist.
Die Ports und die Tastatur sind gegen Fluessigkeiten und Feuchtigkeit geschuetzt durch Gummiklappen und Dichtungen.

Die Festplatte ist im Rahmen gepolstert gegen Erschuetterungen.

Mein Toughbook ist vom Typ CF-29 und hat die Ausstattungsvariante CF-29L3Q71BE
Die meisten Zeichen lassen sich uebersetzen, so dass sich folgende Daten ergeben:

CF-29  ist nur die Modell-No
L steht fuer eine Art Revision, dass ist hier die MK4 (es gibts MK1-MK5) und ab MK4 gibt es DDR2-Ram anstatt DDR-Ram
3 steht fuer 13.3 Zoll VGA Display in XGA Resolution (ohne Touchscreen – ja sowas gibt bei denen auch)
Q steht fuer 512MB Ram und 80GB IDE-Festplatte im Auslieferungszustand – nun hat er 1.5GB Ram 🙂
7 ist noch zu klaeren
1 ist noch zu klaeren
B steht fuer Windows XP Professional
E steht fuer ein englisches UK-Keyboard

Das Toughbook ist ausgestattet mit WLAN (54MBit Intel 2915ABG) und GPRS (Siemens MC75).
Auch ist ein Toshiba Bluetooth Modul (UGX) eingebaut (diese Karten bilden wohl das 71 in der Ausstattungvariante) und nebenbei hat es einen 1.6GHz Centrino Single-Core Prozessor 🙂

Als CardBus/PCMCIA-Karte habe ich noch 2 zusaetzliche USB-Ports nachgeruestet (die hat einen NEC-Chipsatz), die ohne Probleme von WinXP erkannt wurde.

Mir fehlt jetzt noch fuers erste die Toughbook-Metall-Namensplatte fuer den Displaydeckel und den Spezial-HDD-Kaefig, der IDE (fuer den Controller des Toughbook CF-29) ordentlich nach SATA (fuer den Plattenanschluss) adaptiert und so die Nutzung von SATA-Platten bis zur Zeit 320GB ermoeglicht.

CF-29 im aufgeklapptem Zustand

CF-29 im aufgeklapptem Zustand

CF-29 im zusammengeklappten Zustand. MIttig fehlt hier die Namenplatte.

CF-29 im zusammengeklappten Zustand. Mittig fehlt hier die Namensplatte.

CF-29 laessig angelehnt :-)

CF-29 laessig angelehnt 🙂

 

 

 

Tarik hatte heute ein Schluesselerlebnis

23. März 2013

Nachdem Tarik gefallen an dem Klang meines Schluesselbundes gefunden hat, musste nun auch mal der Geschmack getestet werden.
Denn was so nett klingt muss ja auch schmecken 🙂

Tarik bei der Schluesselkontrolle

Tarik bei der Schluesselkontrolle

Tarik kann sitzen :-)

20. März 2013

Unser kleiner Tarik (na gut, er ist ja nun schon 8 Monate alt) bleibt von alleine nun sitzen, wenn man ihn hilft beim hinsetzen.
Alleine schafft er es noch gerade so nicht, sich selbst hinzusetzen…da plumpst er immer noch auf die Seite…aber lange dauert es nicht mehr bis er es kann.

Tarik spielt sitzend mit seinem Spielzeug

Tarik spielt sitzend mit seinem Spielzeug

Ubuntu 13.04 (nicht die Touch-Version) auf meinem Nexus 7

14. März 2013

Da ich irgendwie nicht mit Android warm werde (wie auch mit Tablets), habe ich mit dem One-Click-Installer von

https://wiki.ubuntu.com/Nexus7/Installation

auf meinem Nexus 7 Tablet ein Ubuntu 13.04 installiert und werde damit ein wenig „spielen“ 🙂

Dank USB-OTG Adapter und Logitech K400 Tastatur/Maus Kombi-Funkadapter laesst sich dies auch gut bedienen.

Nexus7 mit Logitech K400 unter Ubuntu

Nexus7 mit Logitech K400 unter Ubuntu

Ubuntu 13.04 Versionsanzeige auf dem Nexus7

Ubuntu 13.04 Versionsanzeige auf dem Nexus7

 

Neues Netzteil fuer meinen V6Z80P

13. März 2013

Da ich zwar viele 5V und 12V Netzteile habe von alten Geraeten, hatte ich fuer meinen V6Z80P nur noch ein altes und am Stecker „wackeliges“ Netzteil  das 7.5V liefert (bzw. max 9V).

Bei einer kurzen Suche bei CONRAD fand ich dann ein neues passendes Netzteil, dass auch noch gleich bis zu 90% spart. wenn man das daran haengende Geraet nicht einschaltet. Also Green-Mini-IT 🙂

Das „neue“ Netzteil liefert bis zu 1000mA (diese Angabe bezieht sich ja meist auf die maximale Voltzahl – d.h. hier 12V). Somit sollte es ohne Probleme bei 7.5V die 800mA liefern koennen.

VOLTCRAFT USPS-1000 Energiespar-Stecker-Netzteil

VOLTCRAFT USPS-1000 Energiespar-Stecker-Netzteil

http://www.conrad.de/ce/de/product/518371/VOLTCRAFT-USPS-1000-Energiespar-Stecker-Netzteil-Universal-Netzteil-einstellbar-3V45V5V6V75V9V12V-1000mA-12-W

V6Z80P Rev 1.1b von Phil Ruston bei mir eingetroffen

12. März 2013

Heute ist aus England mein V6Z80P eingetroffen, eine Art Retro-Computer, den Phil per Hand zusammenloetet.

Die Platine beinhaltet neben einem echten Z80 mit 16/20Mhz einen FPGA, der die ganze restliche Arbeit wie Grafik und Sound uebernimmt.
Als Definitionsnamen fuer die Umgebung nutzt Phil den Namen OSCA  (Old Skool Computer Architecture).

Die Platine ist auch gut mit Ports bestueckt. So gibt es
– 2 Joystickports
– 1 kombinierten VGA/SCART-Port (SCART ueber Kabeladapter)
– 1 Kopfhoerer-Ausgang fuer den Sound 3.5mm
– 1 PS2-Tastatur-Port
– 1 PS2 Maus-Port
– 1 seriellen Port (ueber einen 4 Pin Port per Kabeladapter auch als Audio In fuer laden von Kasettenspielen)
– 1 JTAG Port
– 1 Power-Port (7.5V bis max 9V bei ca. 800mA)
und natuerlich auch
-1 SD-Card Slot fuer FAT16 SD-Karte, was bei FAT16 wohl ein max.von 2GB heisst

Der Strom kann mit einem Power-Schalter ein-/ausgeschaltet werden, nicht wie bei anderen Projekten, wo man nur die Chance hat den Stromstecker zum Reset zu ziehen.

Im OSCA Modus kann die Hardware des V6Z80P effektiv genutzt werden, so dass einige Demos an die Anfaenge der AMIGA-Demos erinnern.

Mit der Einfuehrung der Rev 1.1(b) hat man auch die Moeglichkeit einen Cycle-exakten Sinclair Spectrum Emulator zu nutzen, den man als externen FPGA-Core nachladen kann. Gleichzeitig gibt es von Phil auch eine „einfachere“ Sinclair-Emulation die scheinbar nicht ganz so genau arbeitet.

Nebenbei gibt es auch die Moeglichkeit CP/M 3.0 laufen zu lassen, allerdings zur Zeit nur ueber den seriellen Port als Ausgabe.

Mein V6Z80P beim ersten Aufbau

Mein V6Z80P beim ersten Aufbau

V6Z80P Grundverkabelung

V6Z80P Grundverkabelung

Die Ports des V6Z80P im Ueberblick

Die Ports des V6Z80P im Ueberblick

 

Gruesse an Phil und Danke fuers erstellen und zusammenbauen des V6Z80P

Gruesse an Phil und Danke fuers erstellen und zusammenbauen des V6Z80P

Wer sich noch mehr informieren will oder gar einen V6Z80P kaufen mag, kann sich die Homepage zum V6Z80P ansehen:
http://www.retroleum.co.uk/v6z80p/

Wer einen Eindruck davon gewinnen will, was so ein V6Z80P leisten kann mit den paar Chips auf der Platine, kann sich bei den Videos
von folgender URL begeistern lassen (auch wenn es dort V5z80p heisst, dass ist der Platinenvorgaenger eben V5 anstatt V6):
http://www.youtube.com/user/v5z80p

Die Platine des V6Z80P aehnelt dem Speccy 2010, dass ist ein FPGA ZX Spectrum Clone, der allerdings keine echte Z80 CPU hat, sondern die Z80 CPU emuliert ueber ein ARM-CPU

Eine Neuauflage des Speccy 2010 koennte je nach Nachfrage auch 2013 Realitaet werden.
Wer will kann sich dazu mal Bilder und ein Video unter folgender URL anshehen:
http://www.lotharek.pl/product.php?pid=84