Beaglebone Black mit 4DSytems LCD 4DCape 43-T und debian 7.0 wheezy

So nun schau ich mir mal einen weiteren „Gegenspieler“ zm Raspberry Pi an🙂

Diesmal den Beaglebone Black von beagleboard.org

Processor: AM335x 1GHz ARM® Cortex-A8

  • 512MB DDR3 RAM
  • 2GB 8-bit eMMC on-board flash storage
  • 3D graphics accelerator
  • NEON floating-point accelerator
  • 2x PRU 32-bit microcontrollers

Connectivity

  • USB client for power & communications
  • USB host
  • Ethernet
  • HDMI
  • 2x 46 pin headers

Weil es so nett aussah auch gleich mit einem LCD-Cape 43-T (Cape entspricht vom Terminus einem Shield beim Arduino) von  4D Systems.
http://www.4dsystems.com.au/product/22/125/Beagle_Bone_LCD_Capes/4DCAPE_43/
43 steht fuer 4.3″ Displaygroesse und das T fuer resistiven Touchscreen bei einer Aufloesung von 480×272 – also entspricht einer SONY PSP🙂

Im internen eMMC-Flash (2GB) ist von Hause aus ein Angstrom Linux. Der Beaglebone Black bootet aber auch von einer microSD.
So habe ich von http://www.armhf.com/index.php/boards/beaglebone-black/ das debian 7.0 wheezy in der armhf geladen:
http://s3.armhf.com/debian/wheezy/bone/debian-wheezy-7.0.0-armhf-3.8.13-bone20.img.xz

Die dortige Anleitung fuer .xz Files habe ich uebergangen und das .xz-File mit 7zip unter Windows ausgepackt und dann mit dem Win32DiskImager auf eine 8GB SanDisk microSD geschrieben.

Dann habe ich nach der Anleitung auf http://www.armhf.com/index.php/expanding-linux-partitions-part-2-of-2/ das Filesystem (Partition 2) auf die volle Groesse der microSD erweitert.

Um auf den 4.3″ Display (im Gegensatz zum puTTY) auch die deutsche Tastatur nutzen zu koennen, habe ich den Befehl

dpkg-reconfigure keyboard-configuration

nach der Seite https://wiki.debian.org/Keyboard ausgefuehrt.

Zwar ist debian wheezy so auf dem LCD erstmal nur mit Konsole, aber bei dem Angstrom Linux hat man zwar einen Desktop, aber die meisten Apps nicht nicht bedienbar, da die Aufloesung zu klein ist.

Der Unifying Receiver der Logitech K400 arbeitet sauber im Tastatur und Touhpad-Modus🙂

Hier ein paar erste Bilder der wheezy-Konsole auf dem 4.3″ LCD-Screen und wie der Beaglebone Black auf dem LCD-Cape sitzt:

/proc/cpuinfo - warum hier nur ca. 660Mhz angeziegt werden anstatt des 1GHz?

/proc/cpuinfo – warum hier nur ca. 660Mhz angeziegt werden anstatt des 1GHz?

Normal sollten es 990 BogoMIPS sein laut https://groups.google.com/forum/#!topic/beagleboard/usQ3vM_auu4
Dann wuerden die 660 BogoMIPS passen, wenn die CPU-Power auf ondemand waere.
Nach dem Tipp von https://groups.google.com/forum/#!topic/beagleboard/usQ3vM_auu4
testete ich dies mit dem Befehl cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor
aber anstatt „ondemand“ gab mir mein Beaglebone Black „performance“ aus:

root@debian-armhf:~# cat /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor
performance

So wuerde ich eigentlich den Wert 990 BogoMIPS erwarten.

Der Kernel armhf 3.8.13-bone20

Der Kernel armhf 3.8.13-bone20

von den 512MB sind nach dem booten gerade mal 35MB verbraucht :-)

von den 512MB sind nach dem booten gerade mal 35MB verbraucht🙂

Der Beaglebone Black in der Totalen auf dem 4D Systems 4DCAPE 43T

Der Beaglebone Black in der Totalen auf dem 4D Systems 4DCAPE 43T

hier sieht man links den Unifying Receiver meiner Logitech K400 am Beaglebone Black

hier sieht man links den Unifying Receiver meiner Logitech K400 am Beaglebone Black

9 Antworten to “Beaglebone Black mit 4DSytems LCD 4DCape 43-T und debian 7.0 wheezy”

  1. Micha Says:

    Hi,
    hatte mir 2 von diesen LCD Capes bestellt. Habe Sie heute wieder zurück geschickt, weil beide einen sehr lauten und hohen Ton produzieren.
    Ist das bei Deinem auch so ?

  2. Stefan Says:

    Erst einmal vielen Dank für den Beitrag, durch den ich auf das wirklich interessante Display für den BBB gestoßen bin.
    Wenn ich mir das Datenblatt des Display anschaue,so habe ich den Eindruck, dass das Display beide GPIOs recht „großzügig“ in Anspruch nimmt (siehe bspw. hier http://www.mouser.com/catalog/specsheets/4DCAPE-43_datasheet_R_1_4.pdf auf Seite 3).

    Frage: Sind noch ausreichend GPIOs vorhanden und auch erreichbar (per Kabel bspw. ausleitbar), um bspw. einen 433 MHz Sender und Empfänger anzubringen? Man bedenke hier die Datenleitungen und Strom!
    Bspw. solch ein Set: http://www.amazon.de/receiver-Superregeneration-Wireless-Transmitter-Burglar/dp/B00ATZV5EQ/ref=wl_it_dp_o_pC_S_nC?ie=UTF8&colid=9L66Y6G24M3H&coliid=I3QQ4G3QR684FB

    Viele Grüße,
    Stefan

    • Guido Says:

      Leider habe ich darauf keine Antwort, da ich die GPIOs nicht am BBB nutze. Allerdings deckt das Display den BBB so gut ab, dass es sicherlich arg schwer wird weitere GPIOs zu nutzen😦

  3. stcakilude Says:

    Vielen Dank für die Rückmeldung!
    Es werden ja alle GPIOs auf dem BBB durch Pins des Displays „belegt“.Sieht man denn der Platine des Displays ggf. an, dass bestimmte GPIOs gar nicht genutzt werden, weil kein Bauteil oder keine Leiterbahn von dort weggeht? Der Hersteller reagiert leider auf meine Frage nicht und ich bräuchte für mein Anwendungsszenario ein paar GPIOs und auch ein wenig Strom…

  4. stcakilude Says:

    Kleiner Nachtrag:
    Nach PIN-Vergleich aus dem Cape PDF und dem BBB-Adafruit-GPIO-Specs sind mind. 2x 5V, 1x Ground und diverse GPIOs noch frei.
    D.h. dieses Pins des Capes sind vermutlich „blind“ und man kann versuchen diese auszuleiten.

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