Linux Update killt zum 2ten GRUB2-Bootmanager

Im Moment scheint echt der Wurm bei mir in den Linux Updates bei meinem TC4200 von HP/Comapq zu stecken.

Die Maschine hatte Windows 7 und Linux Mint 14 drauf mit GRUB2 Bootmanager.

Die lief immer gut und ich konnte in Linux Mint auch immer updaten ueber
apt-get update
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

Nach einem Reinstall auf Linux Mint 15 gab es schon nach der Installation Probleme mit GRUB2. Es startete nur eine Notfall-GRUB-Shell oder eine .mod wurde nicht gefunden.

Eine GRUB2 Reparatur half leider auch nicht und auch keine Linux Reinstallation.

Also machte ich einen harten Schnitt und reparierte mit der Windows 7 Install-DVD den Windows 7 Bootsector:

bootrec /FixMbr
bootrec /FixBoot
bootrec /RebuildBcd
bootrec /ScanOS

Danach startete wenigstens Windows 7 wieder.
Nun hatte ich Ubuntu 13.10 installiert und GRUB2 klappte auch wieder.
Einige Tage auch das Linux Update.

Heute startete ich wieder ein Linux Update und beim
apt-get dist-upgrade
kam der Kernel 3.11 hinzu…..und was kommt nach einem Reboot?

Natuerlich nur die GRUB2 Notfall-Shell *grummel*

Jetzt habe ich wie oben wieder Windows 7 aktiviert und warte mi dem TC4200 erstmal wieder ab, ob es mal Meldungen zu solchen Problemen gibt beim Liunx-Update und GRUB2  :-(

Ich bin fuer jeden Hinweis dankbar.

EDIT:
Ich habe einen Tipp/Link gefunden, der mir erstmal beide Betriebssysteme wieder mit GRUB2 zugaenglich machte:
Unter der URL http://askubuntu.com/questions/139121/grub-rescue-prompt-after-install-installing-ubuntu-in-a-dual-boot
steht, dass wenn man mit einer Ubuntu-LiveCD gestartet hat und ein Terminal mit ALT+CTRL+T oeffnet folgende Befehle einzugeben hat:

sudo add-apt-repository ppa:yannubuntu/boot-repair && sudo apt-get update
sudo apt-get install -y boot-repair && boot-repair

Dann startet das BootRepair Programm. Dann waehlt man die empfohlene Reparatur (Recommended repair) und laesst die Reparatur durchlaufen.

BootRepair

BootRepair

Nach einem Reboot sollte (wie bei mir) GRUB2 wieder arbeiten.

EDIT 04.05.2014:
Alternativ kann dies ein Problem von GRUB mit non-SATA Laufwerken sein, wie auf der folgenden Seite beschrieben:
http://mark.koli.ch/fixing-ubuntu-1204-grub-boot-error-out-of-disk-with-older-ataide-disks

denn neuere GRUB-Versionen scheinen alle non-SATA Laufwerke, so also auch IDE-Laufwerke komplett zu ignorieren.
Dies zieht sich durch mehrere Linux-Versionen (auch Ubuntu, Mint und Manjaro)

In der /etc/default/grub
muss der Eintrag GRUB_PRELOAD wie folgt aussehen
GRUB_PRELOAD_MODULES=“ata“
oder der bestehende Eintrag um den Parameter „ata“ erweitert werden.
Getrennt werden die Parameter innerhalb der Gaensefuesschen mit einem Leerzeichen.

Ich habe den ata Eintrag ganz vorne eingetragen.

Um dies zu aktivieren, muss man dann noch ein
update-grub
starten.

 

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